Jutta Berkemer-Ziegler
29.08.2007, 12:09
Windows 98, 98 SE und ME sind zum Juli 2006 abgekündigt
Im Juli 2006 endet der technische Support für Windows 98, 98 SE und ME. Allerdings wird bereits heute die Pflege nicht mehr vollständig betrieben. Eine bekannte Sicherheitslücke wird in diesen DOS-basierten Betriebssystemen von Microsoft nicht mehr geschlossen – für die anderen Windows-Plattformen existiert bereits seit April 2006 ein entsprechend passender Patch. Für die Beseitigung der Sicherheitslücke im Windows Explorer von Windows 98, 98 SE und Millennium Edition (ME) müssten umfangreiche Änderungen an der Betriebssystemkomponente vorgenommen werden. Diese Entscheidung begründet Microsoft damit, dass weitreichende und umfassende Änderungen am Windows Explorer für die Schließung der Sicherheitslücke notwendig wären. Diese Änderungen könnten aber bewirken, dass viele momentan funktionierende Applikationen auf Windows 98 dann nicht mehr reibungslos funktionieren. Es gab bereits bei diesem Sicherheits-Patch nach der ersten Veröffentlichung Probleme mit älterer HP-Software und Nvidia-Grafikkartentreibern. Im Zuge der Entwicklung von Windows 2000 seien umfassende Änderungen am Windows Explorer vorgenommen worden – all diese müssten in Windows 98 implementiert werden, um das Sicherheitsleck vom April 2006 auch in den DOS-basierten Windows-Varianten zu beseitigen.
Um dennoch einen gewissen Schutz vor Angriffen durch dieses Sicherheitsleck zu haben, empfiehlt Microsoft die Einrichtung einer Firewall und die Sperrung des TCP-Ports 139 bei Windows 98, 98 SE und ME. Microsoft rät aufgrund des nahenden Support-Endes zu einem Wechsel auf eine neuere Windows-Version. Einer Nutzung dieser Betriebssysteme als Insellösung ohne Internetanbindung steht allerdings nicht im Wege.
Jutta Berkemer
Im Juli 2006 endet der technische Support für Windows 98, 98 SE und ME. Allerdings wird bereits heute die Pflege nicht mehr vollständig betrieben. Eine bekannte Sicherheitslücke wird in diesen DOS-basierten Betriebssystemen von Microsoft nicht mehr geschlossen – für die anderen Windows-Plattformen existiert bereits seit April 2006 ein entsprechend passender Patch. Für die Beseitigung der Sicherheitslücke im Windows Explorer von Windows 98, 98 SE und Millennium Edition (ME) müssten umfangreiche Änderungen an der Betriebssystemkomponente vorgenommen werden. Diese Entscheidung begründet Microsoft damit, dass weitreichende und umfassende Änderungen am Windows Explorer für die Schließung der Sicherheitslücke notwendig wären. Diese Änderungen könnten aber bewirken, dass viele momentan funktionierende Applikationen auf Windows 98 dann nicht mehr reibungslos funktionieren. Es gab bereits bei diesem Sicherheits-Patch nach der ersten Veröffentlichung Probleme mit älterer HP-Software und Nvidia-Grafikkartentreibern. Im Zuge der Entwicklung von Windows 2000 seien umfassende Änderungen am Windows Explorer vorgenommen worden – all diese müssten in Windows 98 implementiert werden, um das Sicherheitsleck vom April 2006 auch in den DOS-basierten Windows-Varianten zu beseitigen.
Um dennoch einen gewissen Schutz vor Angriffen durch dieses Sicherheitsleck zu haben, empfiehlt Microsoft die Einrichtung einer Firewall und die Sperrung des TCP-Ports 139 bei Windows 98, 98 SE und ME. Microsoft rät aufgrund des nahenden Support-Endes zu einem Wechsel auf eine neuere Windows-Version. Einer Nutzung dieser Betriebssysteme als Insellösung ohne Internetanbindung steht allerdings nicht im Wege.
Jutta Berkemer