Jutta Berkemer-Ziegler
03.08.2010, 13:36
Der Gemeindetag Baden-Württemberg hat gemeinsam mit der Alcatel-Lucent Stiftung Kommunikationsforschung, dem Innenministerium Baden-Württemberg, der Stiftung der Württembergischen Gemeinde-Versicherung a.G. und dem Richard Boorberg Verlag kürzlich ein umfassendes Handbuch zur Praxis des E-Government in Baden-Württemberg herausgegeben. Auf mehr als 500 Seiten wird von Fachleuten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft die aktuelle Praxis der elektronischen Verwaltungsleistungen dargestellt. Vor allem Führungskräfte aus Verwaltung und Wirtschaft erhalten einen umfassenden Überblick und hilfreiche Empfehlungen für die optimale und innovative Neugestaltung von Geschäftsprozessen.
E-Government wird dabei verstanden „als Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologie in den öffentlichen Verwaltungen in Verbindung mit organisatorischen Änderungen und neuen Fähigkeiten, um öffentliche Dienste und demokratische Prozesse zu verbessern und die Gestaltung und Durchführung staatlicher Politik zu erleichtern“.
Wird E-Government mit Organisations- und Verfahrensänderungen verbunden, dann ist es eine der gegenwärtig bedeutendsten Herausforderungen für die staatliche und kommunale Verwaltungsorganisation sowie das Verwaltungsrecht. Durchgängige E-Government-Prozesse zwischen Wirtschaft und Verwaltung sowie innerhalb der Verwaltung erfordern einheitliche und verbindliche Standards, damit die beteiligten IT-Systeme störungs- und medienbruchfrei miteinander kommunizieren können. Die Strukturen für derartige Standardisierungsverfahren aufzubauen, ist eine strategische Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen.
Den Herausforderungen der Zukunft können Städte und Gemeinden künftig nur gerecht werden, wenn sie moderne Informations- und Kommunikationstechnik auch zur Neuausrichtung ihrer Strukturen und Aufgaben, zur Politiksteuerung und zur Bürgerbeteiligung einsetzen. Eine große Herausforderung stellt dabei zum einen die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden dar und die Erkenntnis, dass das persönliche Gespräch zwischen „dem Bürger“ und „dem Rathaus“ zur Lösung bestimmter Probleme auch weiterhin unerlässlich sein wird. Die strategische Stadt- und Gemeindeentwicklung voran zu bringen, bedarf komplexer organisatorischer und kommunikativer Vorgänge zwischen bislang getrennt agierenden Personen aus Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft.
Die Frage lautet dabei: Was kann E-Government dazu beitragen, um den verbesserten Dialog zu den künftigen Lebensbedingungen in der Stadt oder Gemeinde zu erleichtern und welches sind die E-Dienste, die den Menschen ein optimales Umfeld an Dienstleistungen bieten würden?
Das Handbuch zur Praxis des E-Government in Baden-Württemberg soll Städte und Gemeinden bei der Erarbeitung eines „kommunalen Masterplans E-Government“ zur Weiterentwicklung der gemeindlichen IT-Infrastruktur und des E-Governments unterstützen.
Johannes Stingl
E-Government wird dabei verstanden „als Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologie in den öffentlichen Verwaltungen in Verbindung mit organisatorischen Änderungen und neuen Fähigkeiten, um öffentliche Dienste und demokratische Prozesse zu verbessern und die Gestaltung und Durchführung staatlicher Politik zu erleichtern“.
Wird E-Government mit Organisations- und Verfahrensänderungen verbunden, dann ist es eine der gegenwärtig bedeutendsten Herausforderungen für die staatliche und kommunale Verwaltungsorganisation sowie das Verwaltungsrecht. Durchgängige E-Government-Prozesse zwischen Wirtschaft und Verwaltung sowie innerhalb der Verwaltung erfordern einheitliche und verbindliche Standards, damit die beteiligten IT-Systeme störungs- und medienbruchfrei miteinander kommunizieren können. Die Strukturen für derartige Standardisierungsverfahren aufzubauen, ist eine strategische Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen.
Den Herausforderungen der Zukunft können Städte und Gemeinden künftig nur gerecht werden, wenn sie moderne Informations- und Kommunikationstechnik auch zur Neuausrichtung ihrer Strukturen und Aufgaben, zur Politiksteuerung und zur Bürgerbeteiligung einsetzen. Eine große Herausforderung stellt dabei zum einen die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden dar und die Erkenntnis, dass das persönliche Gespräch zwischen „dem Bürger“ und „dem Rathaus“ zur Lösung bestimmter Probleme auch weiterhin unerlässlich sein wird. Die strategische Stadt- und Gemeindeentwicklung voran zu bringen, bedarf komplexer organisatorischer und kommunikativer Vorgänge zwischen bislang getrennt agierenden Personen aus Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft.
Die Frage lautet dabei: Was kann E-Government dazu beitragen, um den verbesserten Dialog zu den künftigen Lebensbedingungen in der Stadt oder Gemeinde zu erleichtern und welches sind die E-Dienste, die den Menschen ein optimales Umfeld an Dienstleistungen bieten würden?
Das Handbuch zur Praxis des E-Government in Baden-Württemberg soll Städte und Gemeinden bei der Erarbeitung eines „kommunalen Masterplans E-Government“ zur Weiterentwicklung der gemeindlichen IT-Infrastruktur und des E-Governments unterstützen.
Johannes Stingl